Lümmels Lieblingsplatz

ist nicht etwa das Hundebett, der Hühner-Iglu oder der große Korb, sondern diese Ecke im überdachten Hüttenvorbau. Sie liegen auf den Steinplatten statt auf den Kissen und wickeln sich um die Stuhlbeine.

Als ich mir Zeit zum Fotografieren nehmen konnte, hatten die Lümmel nach ihrer Breimahlzeit schon wieder Bettschwere. Wir sehen vorne Lasse auf dem schlafenden Linus und hinten die Mädels: Lilly schläft ungerührt weiter, Leni nimmt wie immer gleich Haltung an, Lisbeth gönnt uns einen neugierigen Blick zwischen zwei Träumen.

Immerhin hat Linus sich auf meine freundliche Ansprache hin aufgesetzt und mit diesem Unschuldsblick in die Kamera gekuckt. Der Star des Tages.

Alle aus einem Napf

Das ging gestern noch nicht, da hab ich sie einzeln an den Futternapf gehalten und musste ihnen erstmal zeigen, wie es geht.

Letzte Nacht haben wir zum ersten Mal alle zusammen in der Hütte geschlafen: Die Welpen und ich auf einer Seite der Absperrung, Malenka, Lucy und Rieke auf der anderen. Die Welpen waren ganz ruhig, Lucy ist zweimal in der Nacht zum Säugen zu ihnen reingesprungen und gegen Morgen hab ich die Tür aufgemacht, sodass die meisten ihre Geschäfte schon draußen erledigen konnten.

Sie sind gut unterwegs, unsere Lümmel, Linus voran.

Gerauft wird auch immer: Hier wird Lasse von Lilly bedrängt.

Und hier Lisbeth von Leni, die inzwischen völlig aufgehört hat zu zittern.

Das ist sie, vor dem großen Wassernapf, den auch alle schon benutzen

und das ist die ehemals dicke Lisbeth, die auch ihre Rolle als stilles Mädel im Hintergrund ganz und gar aufgegeben hat.

Vier Wochen alt

sind unsere Lümmel heute.

Alt genug, um den Abstieg über die Klettertreppe zu versuchen und sich ein kleines Stückchen weiter in die Welt hinaus zu wagen.

Lilly wählt den seitlichen Absprung. Wozu braucht das Mädel eine Treppe!

Draußen, hinter der Hütte war es den Kleinen zu sonnig, also haben wir sie in den Schatten gelockt. Sie sind uns (Lucy, Malenka und mir) tatsächlich schon selbständig gefolgt.

Es ist eine Herausforderung, sich schon wieder in neuen Räumen zu orientieren. Lisbeth erweist sich dabei als besonders umsichtig. Sie hat ganz allein den Weg zurück (durch die Sonne) in ihr altes Lager gefunden. (Hat ihr aber nichts genützt, ich hab sie trotzdem zu den anderen zurückgeholt).

Malenka ist nun Lucys wichtigste Mitarbeiterin bei den Lümmeln.

Sie strahlt ganz viel Ruhe aus, und Linus wendet sich vertrauensvoll an sie.

Fast geschafft

ist die Zeit, in der die Welpen ganz auf Mamas Milch angewiesen sind. Die kleinen Fleischklöpse, die ich ihnen seit einer Woche dazugebe, helfen zwar ein bisschen, fallen aber nicht so ins Gewicht.

Lucy und die Lümmel haben diese Etappe ohne Komplikationen (Milchstau, Durchfall, …) überstanden und sind zusammen kräftig und gesund geblieben. Inzwischen wirken die Kleinen aber nicht mehr übergewichtig :), sie nehmen in den letzten Tagen sogar etwas weniger zu. Aktueller Stand: Linus 3650g, Lasse 3470g, Lilly 3470g, Lisbeth 3410g, Leni 3330g.

Ich bin jedenfalls sicher, dass Lucy es zu schätzen weiß, wenn ich den Lümmeln heute vor dem Schlafengehen ihren ersten Welpenbrei anrühre und dann innerhalb weniger Tage für die gesamte Kalorienzufuhr zuständig bin. Mamas Milch wird dabei immer mehr zur Seelennahrung für besondere Situationen.

Die Lümmel gehen auf Erkundungstour

erstmal im Haus, solange sie noch drinnen wohnen

zunächst vorsichtig in der fremden Umgebung,

aber sobald sie immer wieder zu mir zurück finden,

trauen sie sich nach und nach auch weiter vor,

sind wieder erstaunlich cool bei der Sache,

und nutzen den neuen Raum für ihre Balgereien. (Leni und Lisbeth)

Ansonsten hab ich heute getestet, ob ich die schlafenden Lümmel nur mit meiner Stimme wecken kann, und – ja, sie haben alle ihre Köpfe gehoben und sogar zu mir aufgesehen. Sie können also hören und auch immer besser erkennen.

die Lümmel haben Kinderbesuch

und wir auch.

das heißt erstmal weniger Zeit für’s Welpen-Tagebuch,

aber auch ganz viel Spaß, Aufregung und neue Erfahrungen.

Lucy wollte gestern gern mal ausprobieren, ob sie noch fit genug ist, den Bällen der Kinder hinterherzujagen. Sie fand, ihr schweres Gesäuge sei kein Hinderungsgrund. Ich hab ihr kurz das Vergnügen gegönnt, sie aber bald wieder aus dem Verkehr gezogen. Dafür kam dann Indi auf ihre Kosten. Zusammen mit Jamie, Malenka und Rieke konnte sie zeigen, was sie alles drauf hat: nicht nur im Suchen und Apportieren von Spielzeugen, sondern vor allem in ihrem einfühlsamen Umgang mit den vier ganz unterschiedlichen Kindern. Jamie ist bei Kindern eher für den Kuschelpart zuständig, Indi für die Beschäftigung, Malenka und Rieke üben noch und kucken sich viel ab. Dafür haben sie das ganze Wochenende Zeit.

sie können schon alleine

die beiden Brüder

Leni läuft

wie alle Lümmel! Das Zittern ist noch nicht ganz weg, wird aber von Tag zu Tag weniger.

Darüberhinaus ist sie der süßeste Welpe aller Zeiten (wie jedes ihrer Geschwister natürlich)!

Zum Beispiel Lilly, deren Nase nicht ganz so rosa geleckt wurde. So kann man sie auch ohne Halsband ganz gut unterscheiden.

Lasse ist ein „lässiger Typ“. Er regt sich selten auf und scheint dem Leben offen und mit Neugier zu begegnen.

Linus und Lisbeth haben heute etwas mehr als drei Kilo auf die Waage gebracht. Der große Bruder lässt schon mal seine Stimme hören, wenn ihm etwas komisch vorkommt (oder er vielleicht doch nicht ganz satt geworden ist?)

Linus, Lilly, Lisbeth und Lasse in ihrer Kuschelecke.

Heute Nacht haben die Lümmel einen neuen Schlafplatz bezogen. Um sie besser sauber halten zu können, gibt es jetzt ein Lager für die Nacht und eines für den Tag. Das Nachtlager ist im Schlafzimmer neben meinem Bett und ich war nicht sicher, ob sie sich in dem größeren Raum schon orientieren können, aber sie haben alles erkundet und waren sehr zufrieden. Wenn Lucy zum Säugen kommt, weckt sie sowieso erstmal alle auf, damit keiner eine Mahlzeit verschläft.

Drei Wochen alt

sind unsere Lümmel heute. Ganz vorn kann man ohne Probleme Linus erkennen, dahinter Lilly und Lasse, etwas versteckt Leni und in der Ecke beißt Lisbeth in die Wand. Was man auch sieht, ist, dass auch sie etwas sehen, denn die drei vorderen schauen in dieselbe Richtung.

der hübsche Kerl, den Lilly da ins Ohr beißt, ist Lasse.

Lilly, Linus, Leni vorn, dahinter kuckt Lisbeth und Lasse ist noch mit Nasenarbeit beschäftigt.

Lisbeth bleibt gern im Hintergrund, aber hier hab ich sie mal erwischt.

Die Lümmel sind jetzt groß genug, um auch mal im Stehen trinken zu können. Lucy lässt sie nicht mehr so gern ihr Gesäuge bearbeiten, vermutlich weil sie die kleinen spitzen Zähne dort zu spüren bekommt, mit denen ihre Kinder inzwischen ausgerüstet sind. Gleichzeitig sind ihnen auch scharfe Krallen gewachsen, die ihrer Mama zusetzen. Die Lümmel werden also wehrhaft.

Mein Beitrag zu diesen Veränderungen war das Einführen der ersten Fleischmahlzeiten, die Lucy entlasten und von den Lümmeln gierig weggeschmatzt werden. Bisher sind es nur sehr kleine Kügelchen aus Rindertartar (8g), von denen jeder Lümmel zwei am Tag bekommt. Zwischendurch biete ich ihnen manchmal etwas Wasser aus einem kleinen Schälchen an, und sie lernen gerade, wie sie es aufnehmen können.