Hat noch jemand Probleme mit seinem Hund?

Nein, ich plane gerade keine weiteren Trainingstermine, aber ich habe endlich zwei Bücher entdeckt, nach denen man richtig gut arbeiten kann, und die alles auf den Punkt bringen, was mir im Umgang mit unseren Hunden wichtig ist.

Zu finden in den aktualisierten Lese-Empfehlungen auf unserer Hompage: https://www.weisseschaefer.de/fuer-Welpen-Interessenten/Lese-Empfehlungen/

Die schöne Malenka

ist wieder gedeckt worden. Wir haben alle möglichen Dinge untersuchen lassen, die den Verlust ihrer letzten Welpen hätten bewirken können, aber eigentlich nichts gefunden. Wir haben aber auch viel Zuspruch erfahren von Tierärzten und Zuchtverband, und hoffen einfach, dass es irgendwann noch mal klappt. Wäre schön, wenn das jetzt schon wäre!

Als Vater der Welpen haben wir uns für einen Jamie-Indi-Sohn entschieden: Hennes von Meierhafe:

Er ist im Wesen seinem Vater sehr ähnlich, nämlich freundlich, ausgeglichen und gut zu führen. Im Körperbau ist er etwas schlanker, aber sicher nicht kleiner (66cm). Die gesamten Daten findet ihr auf unserer Welpenseite.

Er war zum Decken in Meierhafe, als wir noch ein paar Lümmel da hatten. Die konnte man ihm genauso gut anvertrauen wie seinem Papa.

Zum letzten Mal mit Lucy

zum See fahren, die große Fahrradrunde drehen, mit dem Rudel laufen, den Futterbeutel verstecken, Sachen suchen, durch die Felder streifen, …

In den letzten Tagen ist mir nochmal bewußt geworden, wie einmalig es ist, mit dieser Hündin unterwegs zu sein. Lucy kriegt alles mit und bleibt doch die ganz Zeit in Kontakt mit mir. Sie darf inzwischen vieles selbständig entscheiden, läuft sehr gerne ein paar Schritte vor dem Rest der Gruppe, ist aber mit ihren Ohren immer bei mir. Egal auf wen sie trifft, Lucy verhält sich freundlich, höflich, wenn nötig auch ausweichend und ist in jeder Situation gut ansprechbar.

Ich wünsche mir so sehr, dass Lucy all ihre Stärken und ihr Vertrauen mitnimmt und irgendwann an der Seite ihrer neuen Menschen mit derselben Fröhlichkeit und Zuverlässigkeit agieren kann. Das wird ein wenig Zeit brauchen, denn diese Art von Verständnis wächst im gemeinsamen Alltag und ist nichts, was man mal eben antrainieren kann.

Wir sind stolz und dankbar, dass diese tolle Hündin zu unserem Leben gehört hat und hoffen von Herzen, dass ihre neue Familie schon bald genauso empfinden wird.

Ohne Lümmel

ist das Leben in Meierhafe wieder ganz anders. Aber bald kommt’s noch dicker: In ein paar Tagen wird Meierhafe auch ohne Lucy sein.

Die Konflikte mit Indi hatten am Anfang von Lucys Trächtigkeit begonnen. Nach den ersten Beißereien hatte ich noch Hoffnung, dass die beiden zu ihrem normalen, entspannten Umgang zurückfinden könnten, das war aber nicht so. Zumindest Indi ist angespannt, wenn Lucy mit ihr im Raum ist, und wir würden die beiden nicht mehr zusammen allein lassen. Indi ist es gewöhnt, für das Rudel Entscheidungen zu treffen und diese auch durchzusetzen, Lucy akzeptiert das aber nicht mehr. Und sie hat immer wieder gezeigt, dass sie die Stärkere ist. Deshalb haben wir jede Konkurrenzsituation vermieden in den letzten Monaten und die beiden auch nie gemeinsam zu den Welpen gelassen.

Seit uns klar war, dass wir in dieser Konstellation die Sicherheit unserer Hunde nicht mehr gewährleisten können, mussten wir uns mit dem Gedanken vertraut machen, für Lucy ein anderes Zuhause zu suchen. Das haben wir zum Glück ganz in der Nähe gefunden, bei einem Paar, das sich ursprünglich für einen Welpen von Lucy bei uns vorgestellt hatte. Wir sind froh, genau diese Menschen für sie gefunden zu haben!

Lucy ist ja unser „Alles-Könner“, mit guten Nerven, ganz viel Empathie für Menschen aller Art und einem sicheren Auftreten in allen möglichen Situationen. Das sollte gut passen, wenn sie bald ihre neuen Leute zur Arbeit begleitet, in eine Einrichtung in der Menschen mit Behinderung leben.

Im Moment sind wir noch dabei, den „Übergang“ für Lucy zu gestalten. Sie hat schon viel Zeit mit der neuen Familie verbracht und letzte Nacht zum ersten Mal dort geschlafen. Jedesmal, wenn sie von ihnen abgeholt wird, freut sie sich ein bisschen mehr.

Wir freuen uns über die Aussicht, sie weiterhin regelmäßig zu sehen, bei uns, auf gemeinsamen Spaziergängen und bei den Wurftreffen ihrer Kinder.

Der letzte Tag mit den Lümmeln

hält noch ein paar überraschungen bereit.

Hier sieht man es noch nicht richtig,

aber jetzt: Liska hat nun auch zwei Stehohren!

Gleichzeitig hat Lilly ihr rosa Halsband abgelegt (Linus hat es gefunden und trägt es gerade in sein Versteck).

Den direkten Ohren-Vergleich der beiden Schwestern krieg ich nur am Zaun gestellt.

So sieht es aus, wenn drei Lümmel nach einer Katze kucken. Was man nicht sieht, ist Liskas Gebell. Die Katze geht täglich bei ihnen vorbei, aber Liska findet es immer noch nicht in Ordnung, dass sie sich dort bewegt.

Liska, Linus und Lilly verlassen uns morgen, und ich verabschiede mich nun von allen Welpentagebuch-Lesern. Es hat mir Spaß gemacht, die Freude an unseren Lümmeln mit euch zu teilen!

Hier wird es weiterhin „Neues aus Meierhafe“ geben, wenn auch nicht mehr täglich. Aber es ist gerade einiges in Bewegung in unserem Rudel, wovon es sich zu berichten lohnt.

Noch drei Lümmel

genießen den Sommer in Meierhafe

Scheinbar eine Gelegenheit, nach Mamas Milch zu fragen, aber Lucy sagt nein, weil da auch wirklich nichts mehr ist. Jamie und Malenka, ihre Bodyguards, sind wieder im Standby-Modus.

was gibt’s da wohl zu tuscheln?

Lilly ist gern bei Lucy,

aber auch bei jedem Abenteuer dabei.

Liska gibt gern den Ton an. Sie ist mutig und manchmal auch laut (am Zaun, wenn sie nicht eingesperrt sein will).

Linus ist nach wie vor einfach nur cool. Gestern abend beim Autofahren hat er von Anfang an völlig entspannt zwischen meinen Füßen gesessen, beim Spaziergang war er immer an den großen Hunden orientiert, und auf dem Rückweg konnte er sich einfach zum Schlafen in den Fußraum legen.

Mit angelegten Ohren sieht er schon richtig vernünftig aus.

Lucy scheint ziemlich zufrieden mit ihren Kindern.

Wir machen weiter

erstmal noch mit Fotos von gestern, kurz bevor Leni und Lasse abgeholt wurden.

Linus kann ganz schön viel Raum einnehmen,

während Lasse sich lieber mal an den Rand setzt,

Liska strahlt jede Menge Selbstbewußtsein aus,

Leni ist bereit zum großen Aufbruch – und hält die Ohren steif, so gut sie kann.

Inzwischen wissen wir, dass Leni und Lasse gut angekommen sind im neuen Zuhause. Mit den verbleibenden drei Lümmeln üben wir weiter Autofahren, solange die Temperaturen es zulassen, ansonsten streunen sie oft zusammen mit den Großen im Wald herum, verstecken sich mit Rieke in der Höhle und fressen auf der Wiese so viele heruntergefallene Kirschen, wie sie kriegen können.