Schwimmen im Regen

In den letzten Monaten haben wir uns irgendwann abgewöhnt, auf Regen zu hoffen. Das aufziehende Gewitter konnte uns deshalb nicht davon abhalten, nochmal schnell mit unseren Weißen zum See zu fahren. Die Alternative wäre eine warme Badewanne für Malenka gewesen, nachdem sie bei unserer Nachbarin im Klärteich verschwunden war und ihr Geruch sich einfach nicht abwaschen ließ.

Wir hatten aber alle viel mehr Lust auf Schwimmen.

Am See war außer uns weit und breit niemand zu sehen – für mich die Gelegenheit nochmal schnell mit den Hunden zusammen ins Wasser zu springen. Die kleine Rieke hat in diesem Sommer Gefallen am Schwimmen gefunden, und meistens kann sie sogar Malenka dazu anstiften, mit ihr zusammen ein paar Runden zu drehen. Jamie schwimmt eigentlich nicht ohne Grund, aber immer, wenn ich etwas weiter rausschwimme, fühlt er sich berufen, mir hinterher zu schwimmen (als ob er meine Schwimmkünste bezweifeln würde).

Wir hatten jedenfalls Spaß, aber noch während wir im Wasser waren, kam der Regen, der nach und nach an Stärke zunahm. Als wir zuhause ankamen, war Andreas, auch ohne in den See gestiegen zu sein, genau so nass wie die Hunde und ich.

Da wir unterwegs fast nie mit Handy oder Fotoapparat ausgerüstet sind, müsst ihr euch mit einem Foto von den mehrfach abgetrockneten Hunden begnügen, die darauf warten, wieder ins Haus zu dürfen.

Das war nach dem vierten Abtrocknen. Jetzt riechen alle modrig, nicht nur Malenka. Der See ist auch nicht mehr was er mal war. Aber es hat auch in Meierhafe richtig doll geregnet. Jedenfalls kurz.

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