Wenn die Lümmel schon wieder ihrer Wege gehen,

bevor ich mich irgendwie plaziert und die Kamera gezückt habe,

bleibt immer noch der gute alte Sir James, um sich ablichten zu lassen.

Lilly geht nur mal kurz bei Papa vorbei.

Ich glaube, das ist sie auch, mit fliegenden Ohren.

Leni läuft auf mich zu, sobald sie mich sieht. Und immer öfter mit einem Stehohr. Sie reagiert schnell, zugewandt und entschlossen wie ihre Mutter.

Liska war schon zu nah für die richtige Bildschärfe. Bei ihr kommt das rechte Ohr zuerst hoch. Ein gut erkennbares Unterscheidungsmerkmal.

Die Jungs waren wohl andereitig beschäftigt. Sie haben alle ihre Lieblingsplätze und besonderen Hobbys, wie Zweige kauen, Blätter abreißen, kleine Löcher in den Boden (in den Rasen, nicht in den Sand!) kratzen und dieselben dann mit Zähnen und Klauen zu kleinen runden Murmellöchern formen. Die Anleitung zu diesem Projekt kam übrigens von Rieke. Sie hat es einmal vorgemacht, wie man auch dort Löcher machen kann, wo noch keine sind. Dann waren die Lümmel schon in der Lage, Murmellöcher in Perfektion an den unterschiedlichsten Orten zu erstellen.

Schlafende Lümmel

haben immer etwas Beruhigendes.

Sie kratzen nicht mit spitzen Krallen an nackten Beinen, zwicken und beißen nicht, wuseln nicht im Pulk um die Füße rum, so dass man keinen Schritt weiterkommt, reißen nicht an den Klamotten, … Man kann sie ansehen, wie auf einem Foto, solange man sie nicht stört. Manchmal geht sogar das Streicheln in ihre Träume ein.

Liska, Lasse, Lilly, Linus, Leni und Lucy

Ich bin erstmal nicht so nah rangegangen, um keinen aufzuwecken. Aber Linus wurde schlagartig klar, dass er Durst hatte, also ging er auf dem kürzesten Weg zum Wasser. (Vorne links mit dem dreckigen Bauch ist übrigens Liska.)

Das Wasser war nicht weit weg, Linus kommt zurück in die Runde und legt sich umgehend wieder hin.

Lilly, Lasse, dahinter Liska und von Leni sieht man heute nur die Pfoten

Um mal wieder mit ein paar Infos rauszurücken: Gestern habe ich den Lümmeln ihre dritte Wurmkur verabreicht. Das sollte eigentlich reichen bis zur 12. Woche, da weder Mutter noch Welpen besonders „verwurmt“ sind, und wir ihnen wenig Gelegenheit lassen, sich zu infizieren (außer über die Muttermilch, aber die ist am auslaufen).

Um die Wurmkur richtig zu dosieren, musste ich die Lümmel mal wieder auf die Waage bringen. Sie haben ganz gut stillgehalten, weil ich sie dafür aus dem Schlaf geholt hab. Am Ergebnis gibt es also nichts zu rütteln. Und jetzt haltet euch fest:

Mit sechseinhalb Wochen wog Linus 7600g, Lasse 7030g, Liska 6870g, Leni 6630g, Lilly 6540g !

Nein, darauf bin ich nicht stolz, und ich mäste meine Welpen nicht für den Schlachter!! Ich hab sogar ihre Mahlzeiten jetzt schon auf drei am Tag reduziert. Ich glaube, die langen Pausen zwischen den Mahlzeiten (2 x 7 Stdn., nachts 9-10 Stdn.) tun ihnen gut. Jedenfalls ist ihr Output von einer Top Konsistenz. Zwischendurch säugt allerdings Lucy noch, aber die paar Tropfen machen die Lümmel auch nicht mehr fett.

Fett sind die Lümmel aber gar nicht, sondern einfach nur groß und schwer. Das waren die Welpen aus den letzten Würfen auch immer. Am Ende waren die meisten auch ziemlich groß. Im Vergleich zu unserer kleinen Rieke vermutlich einfach eine andere Gewichtsklasse.

Sonntagsausflug mit den Lümmeln

Jamie zieht die letzten mit.

Lucy nimmt sie in Empfang.

Komm schon, du musst auch noch mit.

Mama wartet

Rieke bringt Tempo ins Geschehen.

Aber ich brauch schon eine Pause, und Linus klettert über Malenka zu mir hoch.

Lucy will auch Ruhe reinbringen.

Das klappt ganz gut.

So kann man viel besser rumschnüffeln.

und sich in Ruhe umsehen

hallo Papa, gut, dass du auch da bist!

Lasse allein unterwegs

was das wohl ist?

Linus hat ewas gefunden, Lilly und Liska interessieren sich dafür (in respektvollem Abstand)

Als ich die Gesellschaft wieder zurückführe, kommen tatsächlich alle Lümmel mit !!! (mein Coronabonus oder ihr Sonntagsgeschenk an mich)

Dass die Kleinen gut zusammengeblieben und nicht kopflos durch die Gegend gerannt sind (hatten wir auch schon), lag aber auch an der tollen Zusammenarbeit der erwchsenen Hunde. Sie haben meinen Plan verstanden und alles Nötige getan, um mir zu helfen. Ein tolles Gefühl!

Die Lümmel sind schläfrig

jedenfalls die beiden Jungs

die sich gleich wieder unter ihr Schlafbrett zurückgezogen haben.

Lilly war ganz allein unterwegs, als ich die Lümmel besucht hab.

Sie zeigt stolz den Fortschritt ihrer aufsteigenden Ohren

Liska und Leni wollten meinetwegen auch nicht aufstehen,

aber eine Rolle hat Leni für mich hingelegt.

Zum Glück haben wir die Unterstützung des ganzen Rudels

wenn es darum geht, den Lümmeln Gesellschaft zu leisten

Vor allem Rieke hat ganz viel Spaß daran, mit den Kleinen zu spielen.

Linus

Seit wir den Zugang zur Garage geöffnet haben,

Leni

gehen die Lümmel dort ein und aus. Wenn es richtig heiß wird, liegen sie gern auf dem kühlen Estrich.

Aber wir sind gerade nicht mehr so präsent wie vor Corona und kommen einfach nicht so schnell hoch. Dann proben die Lümmel den Aufstand am Zaun und schreien, was das Zeug hält. Dabei geht es überhaupt nicht um Futter. Wenn ich mich eine Weile zu ihnen setze, mich ihrer Beißattacken erwehre und sie nach und nach zur Ruhe bringe, sind sie wieder zufrieden.

Heute keine Fotos,

denn wir können mit Mühe unseren Alltag aufrechterhalten. Corona hat uns schwer erwischt. Den Lümmeln geht es aber gut. Lucy kümmert sich rührend um die Kleinen und Malenka kümmert sich um Lucy.

Allen, die uns in den kommenden Tagen besuchen wollten, sage ich hiermit ab. Wenn es uns besser geht, rufen wir an und verabreden neue Termine.

Wir schaffen das!

Sechs Wochen alt

sind die Lümmel von Meierhafe mit dem heutigen Tag

Liska, Lasse, Lilly (oben), Leni und Linus sind gesund und freuen sich ihres Lebens

Während die Lümmel ins Leben hineinwachsen und dabei jeden Tag an Kraft und Energie gewinnen, ist unser alter Herr, Sir James, hier sehr wackelig auf den Beinen. Er wurde gestern kastriert und auf dem Foto ist er nach der Narkose gerade vorsichtig wieder hoch gekommen.

Wir haben uns für diesen Schritt entschieden, als wir verstanden hatten, dass wohl sein Alter (als Deckrüde) für die Komplikationen bei Lucys Geburt verantwortlich war. Wegen eines viel zu großen Welpen, dessen Plazenta schon mit Lucys Gebärmutter verwachsen war, wurde der Kaiserschnitt und dann auch die Kastration notwendig. Nach Auskünften von Fachleuten kann die Spermaqualität eines alten Rüden für solche Missbildungen verantwortlich sein.

Natürlich wollen wir nicht das Risiko eingehen, dass so etwas wieder passiert. Wir sind dankbar für all die gesunden Welpen, die er bei uns gezeugt hat und freuen uns nun darauf, ihn nicht mehr von den läufigen Mädels trennen zu müssen. Für Jamie sollte das eine unbeschwerte Zeit im Rudel werden.

Ganz unverwechselbar

ist die kleine Lümmelleni

mit mehr oder weniger Licht immer an ihrem Augenausdruck zu erkennen, und an den Ohren natürlich.

Lenis Lümmelschwester Liska ist auch sehr wach und ausdrucksstark, aber ganz anders. Mit ihrem Blick, ihren Ohren und ihrer Größe ähnelt sie Lümmelbruder Lasse.

für unsere Lümmellilly habe ich noch kein deutliches Alleinstellungsmerkmal gefunden, mal abgesehen von ihrem besonders kuscheligen Flokati. Aber in den nächsten Wochen wird da sicher noch so Einiges zum Vorschein kommen.

Der große Lümellinus ist einfach nur cool! Und wenn er schläft, dann schläft er.

Der schöne Lasselümmel ist nicht ganz so cool und erinnert am meisten an seinen Papa. Er war zwei Tage lang unser „Schreikind“. Ausgelöst wurde seine Aufregung ausschließlich durch verschlossene Welpengittertüren. Wenn wir ihn einfach rausgelassen haben, hat er alles erkundet und sich nach kurzer Zeit zum Schlafen neben Jamie gelegt. War das nicht möglich, konnten wir ihn am besten auf dem Arm beruhigen. Inzwischen sucht er den Körperkontakt zu uns und genießt unsere sanften Berührungen, die ihn spürbar entspannen. Das Schreien am Welpengitter überlässt er inzwischen Lilly und Leni.

Ein Krümel bei den Lümmeln

Die Weiße ganz rechts im Bild ist Karlotta, in diesem Jahr die erste „rudelfremde“ Hündin, die zu den Welpen darf.

Lucy hatte zu recht volles Vertrauen in ihre große Tochter, und nach kurzem Abchecken hatten auch die restlichen Meierhafehunde keine Bedenken mehr. Karlotta hat sich in jeder Beziehung vorbildlich verhalten und hätte auch gern bleiben können.

An Kinder sind die Lümmel nun auch schon ganz gut gewöhnt. – Aber Jamie behält das Geschehen im Blick.

Ich fühl dich / es ist immer gut, jemanden im Rücken zu haben (Janne, Rieke und ein Genießer-Lümmel)

wenn ihr geht, komm ich aber mit! (Lasse)