Danke, dass ihr für uns da seid!

Eure Reaktion auf unsere Fage „was wäre wenn?“ war überwältigend und ist weit über das hinausgegangen, was wir erhofft hatten. Sie hat uns gezeigt, dass viele von euch sich unserer Arbeit und der großen „Meierhafe-Hunde-Familie“ verbunden fühlen. Das bedeutet uns sehr viel. Wir bedanken uns bei allen, die bereit sind, sich im „Notfall“ für unsere Hunde zu engagieren!

Wir haben uns entschlossen, alle, die ihre Bereitschaft bekundet haben, auch in Betracht zu ziehen. Das heißt, Ihr gehört zu denen, die im „Notfall“ angerufen werden können. Trotzdem werden wir, wie ursprünglich geplant, für jeden Hund zwei Leute / Familien auswählen, die wir für besonders geeignet halten.

Bei der Auswahl sind wir vor allem danach gegangen, welcher Hund wohl zu wem passen könnte. Also: Jamie in ein ruhiges Leben, lieber zu einer Hündin; Lucy verträgt mehr Action, sie darf sehr gerne zu Kindern; Malenka sollte zu Menschen, die nicht unbedingt mit ihr arbeiten wollen und auch ihre aufgeregte Seite händeln können; Indi verdient jemanden, der ihre soziale Kompetenz und ihre intelligenten Problemlösungen zu schätzen weiß, sie aber auch erträgt, wenn sie Stress hat und hochfährt (im Auto oder allein zu Haus).

Ob das in zwei oder fünf Jahren alles noch so gilt, weiß kein Mensch. Wir werden unsere „Vorsorgepläne“ deshalb regelmäßig anpassen. Dazu gehört, dass ihr eure Bereitschaft jederzeit zurückziehen könnt und wir parallel neue, geeignete Menschen finden, die bei Bedarf unsere Hunde aufnehmen können.

Eine Möglichkeit mit uns und unseren Hunden in Kontakt zu bleiben, sind die „Familientreffen“, die wir in diesem Jahr wurfübergreifend an vier Juli-Sonntagen anbieten. Unabhängig von Corona wollen wir die Teilnehmerzahl auf fünf Familien pro Nachmittag begrenzen, deshalb meldet euch bitte an!

Den 04. / 11. /18. und 25. Juli ab 15:00 Uhr haben wir für euch frei gehalten! Über mitgebrachten Kuchen oder andere Leckereien freuen wir uns, Kaffe und andere Getränke haben wir immer vorrätig.

Was wäre wenn …

Wir wollen vorbereitet sein.

Was geschieht mit unseren Hunden, wenn wir aus irgendeinem Grund nicht mehr für sie sorgen können? Wenn wir von heute auf morgen nicht mehr nachhause kommen?

Natürlich wünschen wir uns, dass diese Situation so nicht eintritt. Möglich wäre es aber doch, und die Wahrscheinlichkeit nimmt zu, je älter wir werden. Unser Plan bedarf eurer Mitwirkung, deshalb will ich ihn hier vorstellen und bin gespannt auf eure Reaktionen.

Wir suchen Pflegefamilien für unsere Hunde.

Am liebsten für jeden zwei, falls einer sich gerade nicht kümmern kann oder nicht erreichbar ist. Bei den vielen tollen Menschen, die wir im Laufe der letzten Jahre hier kennenlernen durften, kann ich mir vorstellen, dass einige von euch dazu bereit sind. Ich glaube, manch einer hat schon seine Liebe zu einem unserer Großen entdeckt, aber natürlich hat der eigene Hund dabei auch auch ein Wörtchen mitzureden.

Was wir von den Pflegefamilien erwarten?

Dass sie im Notfall schnell handeln und „ihren“ Hund zu sich holen. Vielleicht, um eine schwierige Zeit zu überbrücken, vielleicht für immer. Wie sich das gestalten kann, und wie wir Menschen und Hunde aufeinander vorbereiten können, gilt es im Einzelfall zu besprechen. Die räumliche Entfernung spielt dabei auch eine Rolle, wichtiger ist aber, dass die Menschen, ihr Umfeld und ihre Lebensweise zum jeweiligen Hund passen. Natürlich dürfen es auch zwei Hunde sein, wo das möglich ist.

Bisher ist es nur eine Idee, wie wir uns und unsere Kinder in Krisenzeiten entlasten und die Versorgung unserer Hunde im Voraus sicherstellen können. Wenn ihr euch davon angesprochen fühlt, lasst es uns bitte wissen!

Training mit Sandra in Meierhafe: 18.05./15.06./ 13.07./ 10.08./ 14.09./ 12.10.

Viele Menschen kommen mit unseren heranwachsenden Weissen Schäfern an ihre Grenzen und brauchen kompetente Unterstützung, um ihre „Jungen Wilden“ in die richtigen Bahnen zu lenken. Zum Glück konnten wir die Erfahrung machen, dass ein Training mit Sandra Lenski hier wichtige Einsichten und wirksame praktische Hilfen vermitteln kann.

Sandra setzt mit ihrer Arbeit beim Menschen an. Ihr geht es um seine Führungskompetenz, und wie diese dem Hund glaubwürdig und fair vermittelt wird. Ziel ist ein entspannter Hund, der zuhören kann und ein Mensch, der klar mit seinem Hund kommuniziert.

Weil Sandras Wochenenden meistens ausgebucht sind und im Moment sowieso eher nur Einzeltraining erlaubt ist, bieten wir Folgendes an:

Ab 18.05. kommt Sandra Lenski einmal im Monat am Dienstag Nachmittag von 14:00 bis 18:00 Uhr nach Meierhafe. In diesen Zeitraum passen drei Einzelstunden hintereinander mit halbstündigen Pausen dazwischen. Eine Trainingsstunde kostet 60€, Doppelstunden sind auch möglich. Wenn sich wieder mehrere Haushalte treffen dürfen, können bis zu drei Teams gemeinsam einen Nachmittag verbringen, sonst findet das Training einzeln und nacheinander statt.

Wir freuen uns sehr darauf, Sandra und unsere Ex-Welpen mit ihren Familien in Meierhafe zu haben. Außerdem hoffen wir, dass es manchmal auch die Chance gibt, diese Nachmittage für kleine Treffen zu nutzen, wie zum Beispiel ein gemeinsames Training von Wurfgeschwistern.

Anmeldungen und Nachfragen bitte telefonisch: 04222 9470418