Am zweiten Tag

wird klar, dass wir noch einen Welpen verlieren werden, denn der kleinere und von Anfang an schwächere Welpe mag nun auch nicht mehr trinken. Seine Bewegungen werden immer langsamer und er nimmt seit gestern nicht mehr zu.

Ich habe diesmal nicht (wie in allen vorangegangenen Welpen-Tagebüchern) von Namen, Geschlechtern, Gewichten und Halsbandfarben erzählt, denn es war abzusehen, dass es nach dieser besonderen Geburt noch länger dauern würde, bis sich alles stabilisiert hat. Heute ist wieder ein Tag des Abschiednehmens, den möchte ich noch abwarten, bevor ich euch die verbleibenden fünf Lümmel vorstelle, die dann hoffentlich hier gemeinsam groß und stark werden.

Lucy geht es verhältnismäßig gut, auch wenn ihr Appetit noch nicht zurückgekommen ist. Seit heute gebe ich ihr kein Schmerzmittel mehr, vielleicht war ihr das auf den Magen geschlagen. Sie ist kaum dazu zu bewegen, ihre Welpen mal kurz zu verlassen. Ich erlebe bei ihr zum ersten Mal so etwas wie Misstrauen, als müsse sie auf der Hut sein, dass wir ihr nicht noch mehr Welpen wegnehmen.

2 Gedanken zu „Am zweiten Tag“

  1. Ich wünsche Euch und Lucy viel Kraft und sende eine stille Umarmung❤ Möge die Kraft der Liebe Eure und Lucy’s Seele bald heilen❤ Sabine

  2. Liebe Waltraud, lieber Andreas,
    Gerade habe ich hier den Geburtsbericht von Lucy gelesen und Eure Sorgen, Ängste und Trauer mit Euch gefühlt.
    Viel Kraft für Euch und Lucy, dass sich die Gute schnell erholt und die Welpen jetzt alle gesund heranwachsen. Wir können so mitfühlen mit Euch, hat uns unser jetziger Wurf doch auch so viel abverlangt.
    Wir wünschen Euch alles Liebe und Gute und einen dicken Knuddler an Lucy, Jamie, die Welpen und Eure ganzen Hunde.
    Herzliche Grüße aus dem Erzgebirge
    Christiane und Jörg Peiter

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